Bundesförderung für Pellets – Überblick

19507180_blogKlimaschutz ist seit Jahren in aller Munde. Längst bestehen internationale Vereinbarungen, denen die österreichische Regierung gerecht zu werden versucht. Dafür werden unter anderem Fördermittel für die Errichtung umweltschonender Heizsysteme bereitgestellt. Aus diesem Grund werden die ökologisch freundlichen Pelletheizungen trotz ihrer zu Beginn hohen Investitionskosten immer beliebter.

 Voraussetzungen für die Förderung

Die Förderungswürdigkeit der Heizung hängt davon ab, ob es sich um ein Gerät handelt, das ein durch fossile Brennstoffe betriebenes Heizsystem ersetzen soll, oder ob es sich um eine Neuinstallation der Pelletheizung handelt. Im Rahmen der Förderung des Klima- und Energiefonds der österreichischen Regierung werden nur solche Heizungen gefördert, die dazu beitragen, dass der Verbrauch fossiler Brennstoffe reduziert wird. Allerdings werden nur Pellet- oder Hackgutzentralheizungen gefördert – Stückholzheizungen erhalten keine Fördermittel. Im Übrigen besteht eine Förderungsmöglichkeit, wenn man sich dazu entscheidet, eine mindestens 15 Jahre alte Holzheizung durch eine neue, effizientere Pellets- oder Hackgutheizung zu ersetzen. Der Antrag auf eine Förderung kann jedoch erst dann gestellt werden, nachdem der Bau der Heizanlage beendet wurde. Außerdem muss für den Erhalt von Fördermitteln nachgewiesen werden, dass die Heizung ausschließlich zu privaten Zwecken genutzt wird. Wer eine betriebliche Heizung bezuschussen lassen möchte, kann eine Förderung für Unternehmen, Vereine und Organisationen mit unternehmerischen Tätigkeiten beantragen.

Höhe der Förderung

Die Höhe der Fördermittel, die für die Errichtung einer Pelletheizung gezahlt werden, errechnet sich aus dem Nutzen für die Umwelt, der durch den Ersatz der zuvor genutzten Heizanlage entsteht.

Betriebliche Förderung

Auch die betriebliche Nutzung von Pelletheizungen wird vom österreichischen Bund unterstützt und gefördert. Das Bundesministerium für ein lebenswertes Österreich (BMLFUW) stellt dafür Fördermittel zur Verfügung, deren genaue Richtlinien hier nachgelesen werden können. (http://www.umweltfoerderung.at/uploads/infomappe_ufi.pdf)