Production of electricity with wood pelletsHeizen mit Holzpellets – die Energie der Zukunft

Energieeffizient zu heizen und gleichzeitig die Umwelt zu schonen sind keine unvereinbaren Gegensätze mehr. Eine Pelletheizung bietet nicht weniger Komfort als neuwertige Öl- oder Gasheizungen, übertrifft deren Effizienz und Energiebilanz jedoch um ein Vielfaches. Auch die CO2-neutrale Produktion der Pellets spricht für den Umstieg auf eine Pelletsanlage. Die zylinderförmigen Holzpresslinge verfügen über einen Heizwert von ungefähr 5 kWh/kg, wodurch ein Kilogramm Holzpellets in etwa den gleichen Energiewert aufweist wie ein halber Liter Heizöl.

 

Wie gelangen die Pellets in den Kessel?

Nachdem Sie Ihren Verbrauch errechnet, die bestgeeigneten Holzpellets für Ihre Bedürfnisse ausfindig gemacht und diese bei Ihrem Wärme-Austria Pellets-Lieferanten in Ihrer Nähe bestellt haben, wird die gewünschte Menge an Pellets mittels eines Silopumpwagens zu Ihnen nach Hause geliefert. Mithilfe von bis zu 50 Meter langen Schläuchen werden die Pellets unter Druckzufuhr in den Lagerraum gepumpt, aus dem anschließend die vorhandene Luft abgesaugt wird, um Überdruck vorzubeugen. Folgend gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Presslinge in den Pelletskessel zu befördern, wo sie schließlich in Wärme umgewandelt werden.

Förderschnecke

Für den Fall, dass sich Lagerraum und Heizraum in unmittelbarer Nähe zueinander befinden, besteht die Möglichkeit, die Holzpellets über eine Förderschnecke automatisch in den Heizkessel zu befördern – ohne selbst Hand anlegen zu müssen. Die Technik, mit deren Hilfe die Presslinge in den Kessel gelangen, ist altbewährt beim Transport von Flüssigkeiten oder Schüttwaren und kam bereits vor 2.000 Jahren zum Einsatz. Achten Sie beim Kauf einer Förderschnecke aber unbedingt auf deren Qualität – eine zentrale Achswelle sollte vorhanden sein – um Betriebsausfälle zu minimieren.

Saugsystem

Saugsysteme funktionieren ebenso wie die Förderschnecke vollautomatisch. Der Unterschied zwischen den beiden Varianten liegt darin, dass mit Saugsystemen auch größere Distanzen überbrückt werden können. Der Lagerraum muss also nicht zwangsläufig an den Heizkessel angrenzen, was eine größere Flexibilität dieser Transportvariante bedeutet. Dafür sind die Saugsysteme in der Anschaffung in der Regel etwas teurer als Förderschnecken.

Manuelle Befüllung

Am kostengünstigsten ist die manuelle Befüllung des Pelletkessels mit Holzpresslingen, die in Form von Sackware gelagert werden. Dabei unterscheidet man zwischen Tagesbehältern, die circa 185 Liter fassen und Wochenbehältern mit circa 400 Liter Fassungsvermögen, was in etwa 18 Säcken Pellets entspricht. Durch einen automatischen Füllstandsmelder werden Sie darüber benachrichtigt, wann der Behälter wieder aufgefüllt werden muss.

Ob Sie lieber die bequeme, vollautomatische Förderung der Pellets wünschen und dafür gerne ein bisschen mehr zahlen oder Sie die Befüllung lieber selbst vornehmen – mit einer Pelletheizung versorgen Sie Ihr Eigenheim effizient und umweltschonend mit Energie! Bestellen Sie jetzt gleich Ihren Vorrat an Holzpellets!