Pelletheizung – Förderung für den Umstieg

Der Ausbau erneuerbarer Energien liegt im Interesse der Allgemeinheit – sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen und Staat profitieren von ressourcenschonenden, alternativen Heizsystemen. Für Privatpersonen rentieren sich Pelletheizungen im Vergleich zu anderen Heizmethoden nämlich vor allem finanziell, während Unternehmen in der Holzwirtschaft Abnehmer für die Überreste ihrer Produktion finden. Vonseiten des Staates werden Klimaschutzmaßnahmen gefördert, um die CO2 Bilanz aufzubessern, und ebenfalls die regionale Produktion vor18724944_bloganzutreiben.

Für alle drei Interessensgruppen gilt der Vorteil, dass Heizsysteme, die mit Biomasse betrieben werden, die Umwelt schonen und eine nachhaltige Form der Energieversorgung darstellen. Der österreichische Bund, die Länder und Gemeinden haben jeweils eigene Förderprogramme für Pelletheizungen aufgestellt, um den Umstieg der Verbraucher auf erneuerbare Energien attraktiver zu gestalten. Welche Mittel Ihnen auf den verschiedenen Ebenen zur Verfügung gestellt werden, erfahren Sie hier.

Bundesförderung

Der österreichische Bund fördert die Installation eines Pellet-Heizsystems im Rahmen des Klima- und Energiefonds. Damit verfolgt die Regierung das Ziel, den Einsatz fossiler Brennstoffe in Österreich zu verringern und Anreize für den Bau einer Pelletheizung zu setzen. Der Bund unterstützt dabei nicht nur Privatpersonen – auch Betriebe, unternehmerische Organisationen und Vereine können mit Geldern des BMLFUW eine Förderung für den Umstieg auf erneuerbare Energien erhalten. Gefördert werden Errichtungen von Pelletheizanlagen, die bestehende, mit fossilen Brennstoffen betriebene Heizsysteme, ersetzen. Der Antrag auf eine Bundesförderung für Pellets kann erst nach vollständiger Errichtung der Pelletheizung gestellt werden. Nach einer Prüfung dieser von staatlicher Seite werden die Fördergelder bereitgestellt.

Landesförderung

Die Förderung von Pelletheizungen in den Bundesländern fällt aufgrund der Zuständigkeit der Länder für die Wohnbauförderung unterschiedlich aus. In deren Bereich fällt die Förderung von klimafreundlichen Heizanlagen, die von den Ländern unterschiedlich priorisiert werden. Genauere Informationen zu den Landesförderungen im Detail, Hinweise zur Antragstellung und Downloads der Förderanträge finden Sie in der Rubrik Pelletsförderung auf Landesebene.

 Gemeindeförderung

Aufgrund der hohen Nachfrage sind die finanziellen Mittel, die den Gemeinden vom „Ministerium für ein lebenswertes Österreich“ (ehemals „Lebensministerium“) zur Verfügung gestellt wurden, seit September 2014 eingestellt. Nach wie vor gibt es aber in zahlreichen Gemeinden die Möglichkeit, eine Förderung für Pelletheizungen zu beantragen. Informieren Sie sich einfach bei Ihrem Gemeindeamt.