Hinweise zur Pelletslagerung

Wie gut die eigene Pelletsanlage das Haus heizt, hängt nicht nur vom Ofen ab, sondern auch von der Qualität der Holzpresslinge. Diese wiederum wird maßgeblich vom richtigen Transport und einer entsprechenden Lagerung bestimmt. Jeder dieser Faktoren ist ausschlaggebend für das effiziente und umweltschonende Heizen der eigenen vier Wände.

ENPlus bietet Qualitätsgarantie

Die Pelletslagerung im eigenen Haus ist der letzte Qualitätsfaktor, bevor der Brennstoff in Energie umgewandelt wird. Für diese ist man selbst verantwortlich, denn die Lagerbedingungen können aktiv bestimmt werden. Dort, wo der Kunde selbst aber keinen Einfluss nehmen kann, ist es wichtig, sich auf diverse Zertifizierungen verlassen zu können. Und genau da kommt ENPlus ins Spiel: Sie ist die einzige Qualitätsrichtlinie, welche die gesamte Wertschöpfungskette eines Pellets kontrolliert – von der Produktion bis zur Kundenanlieferung.

Die richtige Pelletslagerung

Wenn es um das private Pelletslager geht, dürfen keine Kompromisse eingegangen werden. Passen die Bedingungen nicht, kann es schnell zu Problemen bei der Verfeuerung kommen. Eine detaillierte Beschreibung, welche Anforderungen das eigene Lager erfüllen muss, findet sich in der ÖNorm M7137. In den vergangenen Jahren haben sich am Markt außerdem zahlreiche fertige Lagerungssysteme wie das Gewebesilo oder der Stahlblechtank etabliert.

Vorsicht vor Kohlenmonoxid

Bei der Pelletslagerung kommt es, wie bei vielen anderen biogenen Stoffen auch, zu einer leichten Emission von Kohlenmonoxid (CO). Das Gas ist giftig und geruchlos – und kann dadurch unbemerkt aufgenommen werden. Gerade in den ersten 14 bis 20 Tagen kann es durch das geringe Luftvolumen eines Lagers zu einer bedenklichen Konzentration an CO kommen. Um dem entgegenzuwirken, wurde ein Belüftungsdeckel entwickelt. Geringe Temperaturschwankungen im Freien reichen bereits aus, um eine Anreicherung von Kohlenmonoxid im Lager verhindern zu können. Gewährleistet wird das durch metallene Befüllleitungen, die direkt ins Freie münden und geerdet sind. Zusätzlich müssen diese zwei Meter über der Standfläche liegen, damit sie ihre Funktion richtig erfüllen können.

Hilfe vom Fachmann

Wenn es darum geht, seine Heizung auf Pellets umzustellen, dann ist es sinnvoll, bei der Planung der Pelletslagerung die Hilfe eines Experten in Anspruch zu nehmen. Diese sind mit der ÖNorm M7137 vertraut und können sämtliche in der Norm beschriebenen Anforderungen in die Planung mit einfließen lassen.